Das Kommen eines großen Mordens

 
Der Mahdi wird erst kommen zu einer Zeit, da die Menschen große Furcht empfinden und gequält werden von Unfrieden, Bürgerkrieg und weiteren Katastrophen. (berichtet von Abu Ja'far Muhammad ibn 'Ali)
 

 
Zeiten Großens Leids und furchtbare Geschehnisse werden zu sehen sein. Der Hader wird dauern und dauern... Er wird Mütter, Väter, Töchter, Söhne und jeden töten... Es wird Streit, Gewalt, Zerstörung und Raub geben. Die Menschen werden fragen, wann es enden wird, doch es wird weiter andauern. (Al-Muttaqi al-Hindi, Al-Burhan fi Alamat al-Mahdi Akhir al-zaman, S. 36)
 

Die meisten Hadithen über die Ankunft des Mahdi beziehen sich auf die Prophezeiung, dass Verwirrung, Unsicherheit und Unordnung die Welt regieren werden, bevor er erscheint. Vernichtung, Krieg und Konfrontation sind die Hauptmerkmale dieser Zeit. Der Hadith macht weiter darauf aufmerksam, dass die Massaker auf der ganzen Welt geschehen werden.

Während der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts wurden schätzungsweise 65 Millionen Menschen getötet. Die Zahl der im selben Jahrhundert aus politischen Gründen ermordeten Zivilisten wird auf weit über 180 Millionen Menschen geschätzt. Dies sind außergewöhnlich hohe Zahlen, verglichen mit vorangegangenen Jahrhunderten.

Kriege wurden üblicherweise bis zum 20. Jahrhundert als Frontenkriege geführt, sie fanden zwischen entlang einer definierten Linie kämpfenden Armeen statt. Doch die moderne Waffentechnologie und entsprechend weiterentwickelte Militärstrategien des 20. Jahrhunderts führten das Konzept des "totalen Krieges" ein, in den nicht nur die Soldaten an der Front, sondern in hohem Masse auch die Zivilbevölkerung hinter den Kampflinien einbezogen wurde. Die Bombardierung von Städten, chemische, biologische und atomare Waffen, Völkermord und Konzentrationslager sind "Besonderheiten" des 20. Jahrhunderts.

Solche Grausamkeiten dauern immer noch an heute, blutige Kämpfe und Kriege sind auf der ganzen Welt in vollem Gang. Das gemeinsame Merkmal dieser Kriege sind - wie in dem obigen Hadith beschrieben - die Massaker die verübt werden. Der Einsatz von Massenvernichtungswaffen einerseits und die ideologisch motivierte Ermutigung von Konfrontation und Blutvergießen andererseits haben Massaker zur Tagesordnung werden lassen.

Ein Blick auf die jüngere Geschichte zeigt Beispiele vieler solcher Massaker, die so viele Menschen das Leben kosteten. Zum Beispiel ging der Krieg in Bosnien in die Geschichte ein als ein Krieg, der besonders gegen die Zivilbevölkerung gerichtet war, mit der Ermordung tausender Menschen einschließlich Frauen, Kindern und Alten. Die nach dem Krieg entdeckten Massengräber zeigten die furchtbaren Dimensionen solcher Massaker.

Ein anderer Feldzug mit dem Ziel "ethnischer Säuberung", der seit den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gegen das palästinensische Volk geführt wird, beruht auf einer lang angelegten Vernichtungspolitik. Die Massaker von Sabra und Shatila als Teil dieser Politik stehen hier stellvertretend für das Ausmaß der Vernichtung.

Auch in Afrika gibt es häufige, gewaltsam ausgetragene Konflikte zwischen verschiedenen ethnischen Gruppierungen, in denen tausende Menschen umkommen. Im Frühling 1997 brach ein groß angelegter ethnisch motivierter Krieg zwischen zwei Volksstämmen aus, den Hutu und Tutsi, der in fünf großen Staaten geführt wurde, in Zaire, Ruanda, Uganda, Burundi and Tansania. Eine halbe Million Menschen starben in diesem Krieg. Zehntausende mussten im Dschungel gegen Armut, Elend und Seuchen ankämpfen und eine große Zahl von ihnen starb. Selbst Kinder und Säuglinge wurden auf das grausamste ermordet nur weil sie dem jeweils anderen Volksstamm angehörten.

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