Jesus (a.s.) sprach schon in der Wiege

Und (gedenke) derjenigen, die ihre Keuschheit bewahrte, und der Wir von Unserem Geist einhauchten, und die Wir nebst ihrem Sohne zu einem Zeichen für alle Welt machten. (Sure 21:91 - al-Anbiya)

Eines der Ereignisse, mit denen Allah Maria und ihr Volk prüfte, war die wundersame Geburt von Jesus (a.s.). Durch sie sollten die Menschen zum wahren Glauben finden, denn sie bestätigte die Existenz des einen Schöpfers. Doch die Menschen begriffen nicht und sie waren misstrauisch.

Und sie brachte ihn zu ihren Leuten, ihn mit sich tragend. Sie sprachen: "O Maria! Fürwahr, du hast etwas Unerhörtes getan!

O Schwester Aarons! Dein Vater war kein Bösewicht noch war deine Mutter eine Unzüchtige!" (Sure 19:27-28 - Maryam)

Wie aus den obenerwähnten Versen ersichtlich wird, ließen die Leute Maria keine Erklärung abgeben, nachdem sie vom entfernten Platz mit Jesus (a.s.) zurückgekehrt war. Sie nahmen an, dass sie etwas Unerhörtes und Schockierendes getan hatte und verleumdeten sie auf übelste Art und Weise. Und das, obwohl sie Maria fast seit ihrer Geburt an kannten und sich ihrer Reinheit und Gottesfurcht (Taqwa) bewusst waren.

Die Anklagen und Verleumdungen waren eine wahre Prüfung für Maria. Wie konnte eine so reine und fromme Person sich so verhalten haben, wie behauptet wurde? Vor ihrer Geburt wurde ihr von Allah geholfen und bei ihrer Rückkehr wusste Maria, dass jenes Ereignis nur durch den Willen Allahs geschah und dass nur Er sie von diesen grundlosen Verleumdungen entlasten könnte.

In der Tat gab Allah Maria Trost und spornte sie an, ruhig zu bleiben. Er wies sie an, nicht mit ihrem Volk zu sprechen, sondern nur auf Jesus (a.s.) zu deuten, wenn sie sich ihr näherten und versuchten Behauptungen aufzustellen. Auf diese Weise vermied Maria jede mögliche Anstrengung, die ihr solch eine Diskussion wahrscheinlich bereitet hätte. Derjenige, welcher Antworten auf die drängenden Fragen der Leute hatte, war Jesus (a.s.). Als nämlich Allah Maria die gute Nachricht der Geburt von Jesus (a.s.) gab, erzählte Er ihr auch, dass dieser offen zu den Menschen reden würde und zwar noch während er in der Wiege liegen würde.

Und er wird in der Wiege und im Mannesalter zu den Menschen reden und einer der Rechtschaffenen sein. (Sure 3:46 - Al-'Imran)

So machte Allah die Dinge einfacher für Maria und gab den Leuten mit den von Jesus gesprochenen Worten die passende Erklärung. Durch dieses Wunder wandelte sich schließlich der Unglaube der Leute in Glauben um.

Da verwies sie auf ihn. Sie sagten: "Wie sollen wir mit ihm, einem kleinen Kind in der Wiege, reden?"

Er sprach: "Seht, ich bin Allahs Diener. Er hat mir das Buch gegeben und mich zum Propheten gemacht.

Und Er machte mich gesegnet, wo immer ich bin, und befahl mir Gebet und Almosen, so lange ich lebe.

Und Liebe zu meiner Mutter. Und Er hat mich weder gewalttätig noch unheilvoll gemacht.

Und Frieden war mit mir am Tage meiner Geburt und wird es am Tage sein, da ich sterbe, und am Tage, da ich zum Leben erweckt werde!" (Sure 19:29-33 - Maryam)

Kein Zweifel, ein Baby, das in seiner Wiege fließend spricht, ist ein großes Wunder. Die Leute waren darüber sehr erstaunt. Denjenigen jedoch, die trotz des Wunders immer noch falsche Gedanken über Maria hegten, wurde ein Unglück angedroht.

Und weil sie ungläubig waren und gegen Maria eine große Verleumdung aussprachen. (Sure 4:156 - an-Nisa)

 

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